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21. Mai 2015

14: Dezimiert, chancenlos

Zu Saisonbeginn galten die Young Witches als keineswegs völlig chancenloser Außenseiter im Kampf um den Landesmeistertitel gegen die Wild Cats aus Linz. Am Ende waren sie in keiner Phase mehr in der Lage, gegen den Erzrivalen, der sogar Österreichischer Meister wurde, zu bestehen. Es begann mit kleineren Verletzungen, dann kam der Ausfall der Highscorerin Julia Munk, die bis dahin oft fast im Alleingang Spiele entschieden hatte. Die Verteilung der Spielanteile auf Andere schien zunächst zu gelingen. Dann gab es jedoch phasenweise weitere Ausfälle und schließlich zu allem Überdruss im Landesfinale zunächst eine etwas merkwürdige Regelauslegung durch einen Schiedsrichter und dann noch den Ausfall zweier Startspielerinnen, sodass nur mehr eine größtenteils aus den jüngsten Spielerinnen bestehende Rumpftruppe übrig blieb. Diese hatte keine Chance.

Das Rückspiel in der Finalserie war nur noch Formsache, die Motivation ein Ding der Unmöglichkeit:

Das Rückspiel in der Finalserie war nur noch Formsache, die Motivation ein Ding der Unmöglichkeit:

4 Minuten lang hielten die mit dem letzten Aufgebot antretenden Junghexen voll mit (Stand: 2 : 2), dann erfolgte mit den ersten Spielerwechseln ein völliger Zusammenbruch. Die Unsicherheit wuchs kontinuierlich und fand in unzähligen Fehlwürfen und Ballverlusten ihren Niederschlag, die Defensive wies zunehmend Löcher auf. Die Wildkatzen aus Linz hatten keine Mühe, zu Treffern zu kommen. Im letzten Viertel war wohl das Herbeisehnen des Spiel- und Saisonendes das einzige Ziel der Young Witches.Für sie scorten: Natalie Juric (9 Punkte), Hatice Talas (4), Nina Schaufler (2), Gülsüm Talas (2) und Greta Stiksel (2).