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29. Februar 2016

2 Siege der Witch Cadets in der österreichischen Meisterschaft WU16

Die durch den eigenartigen Terminplan verursachte Belastung der Mädchen ist beachtlich: Diesmal gab es am Samstag und am Sonntag je ein Heimspiel. Nach dem doch eher wackeligen Start im November hat sich das Team der Witch Cadets nun allmählich konsolidiert und spielt zeitweise wirklich stark. Die zwischenzeitlichen „Durchhänger“ müssen aber noch abgestellt werden, wenn wir an der Spitze mitmischen wollen. Die derzeitige Bilanz (7 Siege, 2 Niederlagen) lässt noch alles offen.

DBK Steyr Witch Cadets – WAT 3 Capricorns 69 : 57 (13 : 6, 13 : 16, 23 : 16, 20 : 19)

DBK Steyr Cadets: Munk Julia (31), Pammer Petra (25), Schaufler Nina (6), Voithofer Valerie (5), Juric Natalie (2), Krempl Lea, Schweiger Stefanie, Stiksel Greta, Talas Hatice, Haussteiner Julia.

In diesem durchwegs temporeichen und kampfbetonten Spiel hatten die Steyrer Kadettinnen von Anfang an die Nase vorn. Sie hätten schon im ersten Viertel für Ruhe sorgen können, vergaben diese Möglichkeit durch eine geradezu unterirdische Wurfausbeute. Da auch die Capricorns mehrere gute Chancen vergaben, blieb das Score niedrig. In der Folge konnten sich die Cadets, bei denen Julia Munk nach ihrer langen Verletzungspause wieder zu alter Form fand, mehrmals um rund 10 Punkte absetzen, WAT 3 konterte aber immer wieder und kam jeweils bedrohlich nahe heran. Die endgültige Entscheidung fiel erst zum Beginn der Schlussminute.

DBK Steyr Witch Cadets – SVS Post Flying Foxes 85 : 52 (30 : 14, 27 : 14, 18 : 9, 10 : 15)

DBK Steyr Cadets: Pammer Petra (37), Munk Julia (22), Talas Hatice (10), Voithofer Valerie (6), Krempl Lea (4), Juric Natalie (2), Schaufler Nina (2), Schweiger Stefanie (2), Haussteiner Julia, Stiksel Greta, Streicher Julia.

Die Foxes waren körperlich deutlich überlegen und hatten mit Dumancic und Müller zwei hervorragende Distanzschützinnen (zusammen 8 „Dreier“) in ihren Reihen, konnten aber in allen anderen Belangen nicht wirklich mithalten. Nach 5 Minuten (Stand: 17:12) vergrößerte sich der Vorsprung der Cadets schnell, das Aufbäumen der Wienerinnen zum Beginn des zweiten Viertels ließ sie zwar 5 Minuten lang wieder mithalten, der bis zur Halbzeit folgende 23:0-Run der Cadets zerstörte dann aber alle Hoffnungen endgültig. Die zweite Halbzeit stand im Zeichen der Schonung für beide Teams, bei den Kadettinnen kamen nun die U14-Spielerinnen vermehrt zum Einsatz. Der durchaus mögliche „Hunderter“ wurde bewusst nicht angestrebt.