Der Kampf um den Anschluss (1995-05)

Bosman lässt grüßen: Der Kampf um den Anschluss

Das „Bosman-Urteil“ und der EU-Beitritt veränderten die Sportszene gravierend: Nun konnte man ohne eine(n) einzige(n) Österreicher(in) Staatsmeister werden, und es war nicht mehr möglich, mit vertragslosen Amateuren auch nur mittelfristig sinnvoll zu planen. Da es nie gelang, größere Sponsoren in Steyr zu finden und einen Betrieb mit Vertragsspieler/innen oder gar Profis in Steyr einzurichten, vergrößerte sich der Abstand zur Spitze und zu den finanzkräftigen Klubs immer mehr. Gleichzeitig kamen allmählich die gleichwertigen Gegner abhanden, weil sich zwischen Leistung (fast nur mehr von Profis angestrebt) und Hobby (ohne jegliche Verpflichtung) eine riesige Kluft auftat. Es wurde immer schwieriger, verlässliche und ehrgeizige Kinder und Jugendliche zu finden, die Streetball-Mentalität („just for fun“) nahm überhand. Besonders hart getroffen von der Entwicklung wurden die Herren, denen jener Nachschub aus der Sporthauptschule fehlte, von dem die Damen „lebten“. Ein Ausbrechen aus dem Teufelskreis „Keine Vorbilder – kein Interesse – kein guter Nachwuchs – keine Vorbilder“ gelang nicht. ASKÖ BSG musste nach der Abwanderung einiger Damen zu finanzkräftigeren Klubs und auch aus finanziellen Gründen aufgelöst werden, gleichzeitig wurde mit dem Damenbasketballklub Steyr ein neuer Verein gegründet, der den Betrieb ausschließlich mit Nachwuchsteams fortsetzte. Trotzdem gelang bald wieder der Einstieg in die Bundesliga; schließlich wiederholte sich der Vorgang: Abwanderung, Geldsorgen, freiwilliger Rückzug aus der Bundesliga, Neustart mit Jugendlichen. Die Herren zogen sich zunächst ebenfalls aus finanziellen Gründen freiwillig aus der Bundesliga zurück, schafften dann nochmals den Aufstieg; die zu geringe Zahl leistungsorientierter Spieler verhinderte aber ein wirkliches Festsetzen in dieser Spielklasse und es ging wieder abwärts. Schließlich schafften sowohl die Damen als auch die Herren die abermalige Rückkehr in die Bundesliga, allerdings mit völlig verschiedenen Mitteln: Die Damen mit eigenen Nachwuchsspielerinnen, die Herren mit einigen „Fremdanleihen“ vorwiegend aus Wels und Linz.

Spieljahr 1995/96

Ihr Weggang schmerzte in mehrfacher Beziehung: Dipl.Ing. Tatiana Surkova - eine Klassespielerin und aufgrund ihres Wesens bei allen beliebt.

Ihr Weggang schmerzte in mehrfacher Beziehung: Dipl.Ing. Tatiana Surkova – eine Klassespielerin und aufgrund ihres Wesens bei allen beliebt.

Der Weggang  der  Spielmacherinnen Koschat  (nach Wels) und Sthul (nach Oberpullendorf sowie der routinierten Dipl.Ing. Surkova (im Winter nach Klosterneuburg) war bei ASKÖ BSG nicht wettzumachen: Die BSG-Damen fielen auf Rang 8 zurück. Die Herren des BBC McDonald’s zogen sich aus finanziellen Gründen freiwillig aus der Bundesliga zurück, verjüngten die Mannschaft und kamen in der Landesliga auf Rang 3. Erfolgreich waren die Schülerinnen: Sie wurden Landes- und wieder einmal Staatsmeister. Die weibliche Jugend wurde ebenfalls Landesmeister und die Mädchen der Sporthauptschule  wiederholten im  „Raiffeisen-Schulcup“ den Erfolg aus dem Vorjahr: Sie gewannen abermals das Landes- und auch das Bundesfinale.

Spieljahr 1996/97

Zwei, die viel zum Aufstieg beitrugen: Markus Flick (Nr. 6) und Harald Neuhauser (Nr. 10)

Zwei, die viel zum Aufstieg beitrugen: Markus Flick (Nr. 6) und Harald Neuhauser (Nr. 10)

Die zu sehr geschrumpfte Mannschaft der ASKÖ BSG wurde zu  spät von der Bundesliga  abgemeldet.  Weil  die  Strafe  des  Verbandes  das  Budget des Vereins gesprengt hätte, wurde  dieser  aufgelöst.  Es  wurde sofort ein neuer Klub gegründet: „Damen-Basketballklub Steyr“  (DBK).  Er   führte  zunächst ausschließlich Nachwuchs-mannschaften. Das U-14-Team lieferte mit der Wiederholung von Rang 2  (wie 1990) beim Europaturnier in Montgermont (Frankreich, 8 Nationen) sofort einen  Qualitätsbeweis. U-18-, U-16- und U-14-Mannschaft (also alle Nachwuchsteams des DBK) wurden Landesmeister, die U-14-Mannschaft außerdem wieder Staatsmeister. Auch die Mädchen der Sporthauptschule gewannen erneut beim Schulcup sowohl den Landes- als auch den Bundesbewerb. Sehr deutlich zu Wort meldeten sich wieder die Herren von  McDonald’s: Sie schafften den Landesmeistertitel und erfreulicherweise auch noch die Qualifikation für die Bundesliga B.

Spieljahr 1997/98

Das jüngste Steyrer Bundesligateam: Stehend: Kerstin Tarde, Sabine Neund-linger, Sabine Voglsam, Ineke Krieger; Kniend: Petra Weigner, Katharina Bürg, Andrea Schagerl, Erna Kesmer, Solange Grieb; Liegend: Christina Halmich.

Das jüngste Steyrer Bundesligateam:
Stehend: Kerstin Tarde, Sabine Neund-linger, Sabine Voglsam, Ineke Krieger; Kniend: Petra Weigner, Katharina Bürg, Andrea Schagerl, Erna Kesmer, Solange Grieb; Liegend: Christina Halmich.

BBC McDonald’s hatte in der B-Liga von Anfang an schwer zu kämpfen und schaffte mit Rang 4 in der Abstiegs-Runde gerade noch den Klassenerhalt. DBK Steyr stieg mit einer Sondergenehmigung des Verbandes wieder in die Bundesliga ein:  Bei Meisterschafts-beginn hatte die Mannschaft ein Durchschnittsalter von nur 16,1 Jahren. Sie war dennoch nie ernsthaft in Abstiegsgefahr und beendete das erste Bundesligajahr auf dem 8. und vorletzten Platz. Die Juniorinnen (U-18), die weibliche Jugend (U-16) und die Schülerinnen (U-14) wurden Landesmeister, die Juniorinnen kamen in der Staatsmeisterschaft auf Rang 2, die Schülerinnen auf Rang 3. Christina Halmich als Spielerin und Ernst Schlemmer (Head-Coach) feierten mit dem Jugend-Nationalteam in Wien einen Sieg gegen Irland (50:49). Die DBK-Mädchen Christina Halmich (15) und Ineke Krieger (16) wurden für den FIBA-Promotion-Cup in Oberpullendorf sogar ins Damen-Nationalteam berufen. Während Halmich in allen Spielen (Zypern, Armenien, Wales, Island, Luxemburg) auch zum Einsatz kam, wurde der Aufenthalt für Krieger zum Urlaub: Sie musste zuschauen, weil das Managerduo des Österreichischen Basketball-verbandes vergessen hatte, für sie eine FIBA-Lizenz ausstellen zu lassen…

Spieljahr 1998/99

Die Damen des DBK verbesserten sich um einen Rang und kamen in der Bundesliga auf Rang 7, die Herren des BBC McDonald’s gingen nach gutem Start regelrecht ein und sanken auf den letzten Platz ab. Sie konnten auch in der Relegation nicht bestehen und mussten zurück in die Landesliga. Die Juniorinnen und die Jugendmannschaft von DBK wurden Staatsmeister, bei BBC McDonald’s ließen die Jüngsten aufhorchen: Die Minibasketballer (U-12) wurden Landesmeister. Die Sporthauptschule holte sich wieder einmal den Landes- und den Bundestitel im Schulcup. Ineke Krieger wurde ins Damen-Nationalteam berufen, bekam diesmal eine Lizenz und spielte in Rumänien EM-Qualifikation, Christina Halmich und Coach Schlemmer schafften mit Österreichs Kadettinnen in Skofja Loka mit international beachteten Siegen gegen Slowenien und Portugal den Aufstieg und fuhren zur „Challenge-Round“ der EM in Santander (ESP).

Österreichischer U-16-Meister 1999: DBK Steyr

Hinten: Karin Höllhuber, Christina Halmich, Anna Mirko-vic, Anna Schnee-bauer, Sarah Kampel Davor: Nicole Wagner, Denana Mustedanagic, Susi Punkenhofer, Erna Kesmer, Nathalie Yagoub sowie die Coaches Ernst Schlemmer und Johannes Krieger

Hinten: Karin Höllhuber, Christina Halmich, Anna Mirkovic, Anna Schneebauer, Sarah Kampel Davor: Nicole Wagner, Denana Mustedanagic, Susi Punkenhofer, Erna Kesmer, Nathalie Yagoub sowie die Coaches Ernst Schlemmer und Johannes Krieger

Österreichischer U-18-Meister 1999: DBK Steyr

Hinten: Nathalie Yagoub, Ineke Krieger, Christina Halmich, Andrea Schagerl, Karin Höllhuber, Erna Kesmer, Coach Ernst Schlemmer. Vorn: Assistant-Coach Johannes Krieger, Solange Grieb, Anna Mirkovic, Nicole Wagner, Susanne Punkenhofer.

Hinten: Nathalie Yagoub, Ineke Krieger, Christina Halmich, Andrea Schagerl, Karin Höllhuber, Erna Kesmer, Coach Ernst Schlemmer.
Vorn: Assistant-Coach Johannes Krieger, Solange Grieb, Anna Mirkovic, Nicole Wagner, Susanne Punkenhofer.

 

Spieljahr 1999/2000

Bei der EM-Qualifikation der Juniorinnen in Frohnleiten waren Christina Halmich, Ineke Krieger, Solange Grieb und Ernst Schlemmer als Assistant-Coach mit dem österreichischen Team im Einsatz. Die BSG-Damen verbesserten sich – nicht zuletzt durch den Zugang der erfahrenen rumänischen Teamspielerin Edit Szöke, die in schwierigen Phasen Ruhe in die junge Truppe brachte – auf Rang 5 in der Bundesliga, die Herren belegten in der Landesliga Rang 3. Die Juniorinnen verteidigten nicht nur  den im Vorjahr errungenen Staats- und Landesmeistertitel ihrer Altersklasse mit Erfolg, sie gewannen auch die Landesmeisterschaft der Damen. Landesmeister wurde auch die weibliche Jugend.

Edit Szöke mit Übersicht...

Edit Szöke mit Übersicht…

Sie zählten zu den besten Juniorinnen in Österreich:

Ineke Krieger (beim Wurf)

Ineke Krieger (beim Wurf)

Solange Grieb (mit Ball)

Solange Grieb (mit Ball)

Christina Halmich (beim Wurf)

Christina Halmich (beim Wurf)

Erna Kesmer (beim Wurf)

Erna Kesmer (beim Wurf)

Spieljahr 2000/01

Gabi Szöke (Nr. 13)

Gabi Szöke (Nr. 13)

Im Sommer wechselte Ineke Krieger nach Wels und Ernst Schlemmer wurde von einer spielenden Trainerin abgelöst: Gabi Szöke, die nun mit ihrer Schwester Edit ein Legionärinnen-Duo bildete. Der weitere Aufstieg auf Bundesliga-Rang 4 verschleierte die Tatsache, dass der ursprünglich große Kader zu schrumpfen begann, weil die Steyrer Jugendlichen nur selten zum Einsatz kamen. Die Herren von BBC McDonald’s belegten Rang 4 in der Landesliga. Die Schülerinnen des DBK holten sich in Genf bei einem Turnier Spielerfahrung. Sie mussten mangels weiblicher Gegner in der Landesmeisterschaft der männlichen U-14-Teams mitspielen und kamen dabei auf Rang 3. Dafür gewannen sie die Staatsmeisterschaft und als Team der SHS Steyr wieder das Landes- und das Bundesfinale des Raiffeisen-Schulcups. Bei einem internationalen Turnier in Steyr kamen sie auf Rang 2.

Österreichischer Meister der Altersklasse U-14: DBK Steyr

Hinten: Sarah Kampel, Sa-brina Grießer, Lisa Kastner, Coach Schlemmer. Mitte: Silvia Guttenbrun-ner, Janine Danner, Sylvia Schmidtha-ler, Brigitte Bröder-bauer, Andrea Schedlmayer. Vorn: Denana Mustedana-gic, Lisa Kiß, Nicole Hunger

Hinten: Sarah Kampel, Sabrina Grießer, Lisa Kastner, Coach Schlemmer. Mitte: Silvia Guttenbrunner, Janine Danner, Sylvia Schmidthaler, Brigitte Bröderbauer, Andrea Schedlmayer. Vorn: Denana Mustedanagic, Lisa Kiß, Nicole Hunger

Spieljahr 2001/02

Die bereits seit langem diskutierte Zusammenarbeit der lokalen Vereine im Nach-wuchsbereich wurde mit der Gründung des „Basketballzentrums Steyr/ Garsten“ verwirklicht.  BBC McDonald’s , DBK und der SV Garsten bestanden als Zweigvereine zwar weiter, die Agenden gegenüber dem Verband vertrat jedoch nur das BBZ. Der Start der insgesamt  11 Nachwuchsteams verlief vielversprechend, vorwiegend jedoch für die Mädchenteams: Staatsmeisterschafts-Silber sowie Landes- und Bundessieg im Schulcup (als SHS Steyr) für die „Connect Hexen“, Sieg der „Young Witches“ in einem Turnier der U-16-Teams der Bundesligaklubs und Landestitel für die „Junior Whales“ (U-18). Die Da-men  („DBK Steyrer Hexen“) verloren mit Christina Halmich wieder einmal die Spielmacherin – sie übersiedelte zum Meister nach Klosterneuburg. Da einige Spielerinnen  ständige interne Querelen satt hatten und deswegen ihre Karriere beendeten, wurde die ohnehin schon große Personalnot ausgesprochen bedenklich. DBK rettete  sich  trotzdem noch auf Rang 5 der Bundesliga.

Bundesligamannschaft DBK Steyr 2002: Hinten: Gabriella Szöke, Karin Höllhuber, Petra Weigner, Sabine Vogl-sam, Edit Szöke, Kerstin Tarde; davor: Susanne Punkenhofer, Christina Hal-mich, Präsidentin Gerda Weichsler; vorn: Erna Kesmer und Solange Grieb

Bundesligamannschaft DBK Steyr 2002: Hinten: Gabriella Szöke, Karin Höllhuber, Petra Weigner, Sabine Voglsam, Edit Szöke, Kerstin Tarde; davor: Susanne Punkenhofer, Christina Halmich, Präsidentin Gerda Weichsler; vorn: Erna Kesmer und Solange Grieb

Die McDonald’s-Herren setzten auf totale Verjüngung und erlitten aufgrund der Unver-lässlichkeit der Aktiven Schiffbruch: Nur Rang 6 in der Landesliga.

Die weibliche U-14-Mannschaft hatte keine Gegner in Oberösterreich und spielte daher in der Meisterschaft der Buschen mit - sehr erfolgreich, wie Rang 3 bewies.

Die weibliche U-14-Mannschaft hatte keine Gegner in Oberösterreich und spielte daher in der Meisterschaft der Buschen mit – sehr erfolgreich, wie Rang 3 bewies.

Spieljahr 2002/03

Die Legionärinnen Gabi und Edit Szöke nahmen ein Angebot aus Herzogenburg an, mit Erna Kesmer wechselte das nächste Talent nach Klosterneuburg. Aufgrund der personellen und finanziellen Situation zogen sich die Damen aus der Bundesliga zurück und stellten 2 Teams in der oö. Landesliga, die von einem Trainerkollektiv (Hartl, Schlemmer, Radecki) betreut wurden. Dies wurde von den Spielerinnen aber ganz offensichtlich nicht angenommen, sodass der Misserfolg  unvermeidlich war: Rang 4 in der Landesliga für die „Hexen“, Rang 6 für die „Blue Whales“. Bei den Herren kam die Gruppenbildung klar zum Vorschein: 4 Spieler und Trainer Anton Sprung wechselten zu Union Enns, neuer Trainer wurde Harald Neuhauser. Auch er wurde von den Spielern meist im Stich gelassen: Mit Rang 3 verfehlten die Herren das Saisonziel klar. Nennenswerte Leistungen kamen nur von den Mädchen, die in ihrem ersten U-14-Jahr der Staatsmeisterschaft Rang 3 belegten. Bei einem internationalen Turnier am Ende der Saison in Steyr, das auch in gesellschaftlicher Hinsicht viel Beachtung fand, belegten sie Rang 2 unter 5 Teams. Erfreulich auch die Jüngsten: Das U-10-Team wurde Landesmeister! Das „Basketballzentrum“ litt unter dem nach wie vor ausgeprägten Argwohn der Zweigvereine, einem Mangel an Trainern und Trainingsmöglichkeiten, und einem ausgeprägten Bürokratismus der Stadt Steyr, durch den die geplante Erfassung von Volksschülern erschwert wurde.

Spieljahr 2003/04

BBC McDonald’s stieg noch vor Saisonbeginn aus dem BBZ Steyr/ Garsten aus und agierte wieder eigenständig als Verein des OÖBV. Das BBZ beschränkte sich nun auf den rein weiblichen Sektor.  Die neue Steyrer Stadthalle,  die  am 30.09.2003 eröffnet wurde und durch eine falsche Spielfeldmarkierung auf den Querfeldern bis Jahresende 2003 nur eingeschränkt benützbar war, brachte für die Basketballer weder Vorteile noch einen Aufschwung. Erfolge gab es nur durch  weibliche Nachwuchsteams: Gleich zu Saisonbeginn gewannen die U-14-Teams „Connect Hexen“ und „Witch Rookies“ bei einem Turnier in Genf alle (7) Spiele.

2003-Neue Stadthalle

Die Connect Hexen wurden in weiterer Folge Vize-Staatsmeister und Landesmeister, gewannen beim „Knabbernossi-Schulcup“ als SHS Steyr den Landes- und (bereits zum neunten Mal!) den Bundesbewerb und stellten 6 Mädchen für das im Aufbau befindliche U-14-Nationalteam. Die Herrenmannschaft kam in der Landesliga nicht unter die ersten 6 und entging nur knapp dem Abstieg. Die Damen spielten ebenfalls in der Landesliga weit unter ihren Möglichkeiten und kamen auf Rang  3.

Spieljahr 2004/05

BBC McDonald’s reagierte auf die Unzulänglichkeiten der letzten Saison mit der Verpflichtung von 7 Spielern aus Wels, Linz und Schwertberg sowie eines neuen Trainers: Zoran Trajceski (Wels). Das steigerte die Spielstärke gewaltig, die Steyrer in dem großen Kader hatten allerdings nur bescheidene Spielanteile. Die Damen erfuhren eine „Blutauffrischung“ durch die 6 eigenen Jugendteamspielerinnen sowie durch die Rückkehr von Doris Gaßner und Kerstin Tarde und wurden ebenfalls wesentlich stärker. Sowohl die Damen als auch die Herren schafften den Landesmeistertitel und meldeten für die Bundesliga, für die es kaum noch Kandidaten gab. Daher entfielen die Qualifikations-spiele.

Landesmeister 2005: DBK Steyrer Hexen Hinten: Solange Grieb, Doris Gaßner, Kerstin Tarde, Lena Meidl, Birgit Friedwagner, Diana Hertl, Daniela Vorderdörfler, Bri-gitte Bröderbauer. Vorn: Petra Weigner, Pamela Schmid, Jennifer Marktl, Dominique Thurner, Julia Tiefenthaler. Auf Händen getragen: Birgit Hundsberger.

Landesmeister 2005: DBK Steyrer Hexen
Hinten: Solange Grieb, Doris Gaßner, Kerstin Tarde, Lena Meidl, Birgit Friedwagner, Diana Hertl, Daniela Vorderdörfler, Brigitte Bröderbauer.
Vorn: Petra Weigner, Pamela Schmid, Jennifer Marktl, Dominique Thurner, Julia Tiefenthaler. Auf Händen getragen: Birgit Hundsberger.

Landesmeister 2005: BBC McDonald's Steyr Hinten: Markus Flick, Marko Zorkic, Thomas Forstenlechner, Fabian Pap, Gerold Obermayr, Darko Krizanac, Peter Medinger, Chistian Pichler, Coach Zoran Trajceski, Obfrau Brigitte Flick. Vorn: Michael Mayer, Marcus Stadlhuber, Jakob Wittwer, Stephan Pötscher, Jovica Stanojevic, Michael Trajceski, Michael Galli, Christian Galli

Landesmeister 2005: BBC McDonald’s Steyr
Hinten: Markus Flick, Marko Zorkic, Thomas Forstenlechner, Fabian Pap, Gerold Obermayr, Darko Krizanac, Peter Medinger, Chistian Pichler, Coach Zoran Trajceski, Obfrau Brigitte Flick. Vorn: Michael Mayer, Marcus Stadlhuber, Jakob Wittwer, Stephan Pötscher, Jovica Stanojevic, Michael Trajceski, Michael Galli, Christian Galli

Da SV Garsten keine Mannschaft mehr stellte, wurde das „Basketballzentrum“ hinfällig, jedoch erst im Herbst 2005 offiziell aufgelöst. Der viel zu raue Boden in der Stadthalle verursachte zunehmend Verletzungen, die vor allem die weiblichen Nachwuchsteams so stark dezimierten, dass sie im Meisterschaftsfinish keine Chance mehr hatten, ihren Favoritenrollen gerecht zu werden. Das Jubiläum „50 Jahre Basketball in Steyr“ wurde mit einem „Turnier der Generationen“ in der Stadthalle und einem Festabend im Stadtsaal gefeiert und war vom kurz vorher bekannt gewordenen Ableben des „Gründers“ Helmuth Sattler überschattet. Mit Gernot Huber, Gerhard Hartl und Ernst Schlemmer waren im Jubiläumsjahr wieder alle „technischen Referate“ des OÖ. Basketballverbandes von Steyrern besetzt.