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21. Oktober 2014

Damenmannschaft noch nicht gefestigt

Der Start in die Meisterschaft ging für die Damen ziemlich daneben: Es setzte eine unnötige 43:58-Niederlage gegen die Ladies vom SK Kammer. Die Unerfahrenheit der jungen Mannschaft, dazu die noch nicht erprobte neue Zusammensetzung – das ergab zu wenig Konstanz in der Leistung. Fehler führten zu panikartigen Aktionen und zu Rückfällen in alte Verhaltensweisen. Bis wieder die Ordnung hergestellt war, hatte Kammer jedes Mal ein paar leichte Punkte mehr gesammelt. Da die Mannschaft im Aufbau ist, sind Niederlagen derzeit nicht tragisch, wenn sie zu einem Lerneffekt führen. Im Lauf des Jahres müsste eine deutliche Steigerung bemerkbar sein.

Die U16-Mannschaft verhaute den Start ebenfalls gründlich und bezog in Linz gleich eine Niederlage gegen den „Erzrivalen“, die auf eine allzu laxe Einstellung zurückzuführen war. Deutlich besser motiviert kam sie im zweiten Spiel gegen die Alterskolleginnen aus Gmunden zu einem deutlichen Sieg. Beide Mannschaften zeigten sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, wobei die Junghexen sichtlich den größeren Schritt vorwärts gemacht haben. Alle 12 Mädchen kamen zu längeren Einsätzen, das Ergebnis von 115:19 spricht für sich. Ob die Witch Cadets in der Österreichischen Meisterschaft an die vorjährigen Erfolge herankommen können, bleibt abzuwarten. Sie haben heuer den Nachteil, dass bis auf 2 Spielerinnen alle dem jüngeren der beiden spielberechtigten Jahrgänge angehören, was Nachteile in Bezug auf Körpergröße und Spielerfahrung erwarten lässt.

Auch die U14-Mannschaft hat den Meisterschaftsauftakt hinter sich, sie siegte ebenso deutlich gegen die Mädchen aus Kammer (VKL Vikings) mit 77:9. Da nur 4 Mädchen aus der Vorjahrsmannschaft übrig sind, darf man aber trotzdem keine Spitzenleistung erwarten. Der Abstand der Nachgerückten ist einfach zu groß.
Erfreulich ist der derzeitige Aufwärtstrend bei den Jüngsten: Hier zeigt sich sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Steigerung und man darf auf die ersten Spiele der recht talentierten Neulinge gespannt sein. Sie werden es nicht leicht haben, denn sie spielen fast ausschließlich gegen männliche Teams.