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10. Oktober 2016

Den Hexen fehlt die Routine

Österreichische Meisterschaft U19 weiblich:

DBK Steyrer Hexen – ATUS Gratkorn Scorpions 52 : 70 (14 : 18, 8 : 19, 12 : 15, 18 : 18)

Mit den Verletzten Pammer und Juric wären wir zwar stärker, ebenso, wenn Julia Munk und Lea Krempl im Vollbesitz ihrer Kräfte gewesen wären und wenn die erkrankte Steffi Schweiger spielen hätte können. Ob es dann zu einem Sieg gereicht hätte, ist zu bezweifeln. Zu viele Turnovers und unnötige Fouls zeigten deutlich die fehlende Routine des Teams, das in dieser Altersklasse eines der jüngsten ist und noch viel Lehrgeld zahlen wird.

Wir wissen, dass es sehr schwer sein wird, in dieser Altersklasse unter die Top 4 zu kommen. Aber: Der Kampfgeist war vorhanden. Der sollte als Grundlage für den weiteren Aufbau dienen.

Die Hexen hatten zunächst die besseren Chancen, führten nach 5 Minuten trotz einiger Fehlwürfe mit 10:5 – und verfielen unverständlicherweise in eine Hektik, die zu Turnovers und zu einem totalen Bruch im Spiel führte. Gratkorn zog gleich und mühelos bis auf 22:14 davon, ehe wieder ein Korb gelang. Der Faden war aber gerissen. Nach Wiederbeginn wurde praktisch jeder Korb der Hexen mit 2 Gegentreffern beantwortet und zum Beginn des Schlussviertels war de facto bereits die Entscheidung gefallen. Die Steirerinnen wurde dann aber doch allzu sorglos und die Hexen zeigen, dass sie sehr wohl zu kämpfen gewillt waren. Sie holten innerhalb von 3 Minuten 9 Punkte auf und kamen wieder in „Schlagdistanz. Da zeigte sich jedoch die Routine der Damen aus Gratkorn, die sofort wieder die Konzentration fanden und den Erfolg sicher über die Distanz spielten.

DBK Steyrer Hexen: Marlene Sperrer (17 Punkte), Julia Munk (12), Valerie Voithofer (9), Nina Schaufler (8), Larissa Schwaiger (4), Hatice Talas (2), Lea Krempl, Lisa Öhlinger, Sophie Schnetzinger, Greta Stiksel.