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26. Januar 2016

Dreimal durfte gejubelt werden

Krise bei den Witch Cadets nach gesundheitlichen Problemen einiger Spielerinnen und zuletzt sehr durchwachsenen Leistungen: Da waren die Erwartungen am Wochenende nicht allzu hoch. Die U16-Mädchen zeigten aber, dass zumindest der Kampfgeist noch intakt ist und gewannen beide Spiele in der Österreichischen Meisterschaft. Die Young Witches ließen in der Landesmeisterschaft U14 ebenfalls nichts anbrennen und siegten in Gmunden ganz klar. Also 3 Siege in 3 Spielen.

Österreichische Meisterschaft U16:
DBK Steyr Witch Cadets – WSG Radenthein Garnets 50 : 32
(10 : 4, 19 : 8, 4 : 3, 17 : 17)
Das Wetter erleichterte den Cadets die Aufgabe: Die Garnets saßen im Schneechaos auf der Autobahn stundenlang fest, das Spiel begann mit halbstündiger Verspätung. Das war mit Sicherheit ein Handicap für die Kärntner Mädchen, die aber dennoch mit ungebrochenem Kampfgeist ans Werk gingen und die verunsicherten Hexen stets forderten. Eine Vorentscheidung fiel im zweiten Viertel, als die Cadets eine 17-Punkte-Führung erarbeiteten. Schließlich genügte eine insgesamt eher mäßige Leistung für den klaren Sieg, wirklich gut spielte allerdings Lea Krempl. Für die Witch Cadets spielten: Petra Pammer (19 Punkte/5 Rebounds/7 Steals), Lea Krempl (10/6/4), Natalie Juric (4/3/3), Julia Munk (4/3/0), Nina Schaufler (4/1/2), Stefanie Schweiger (3/6/1), Greta Stiksel (2/3/2), Hatice Talas (2/0/2), Valerie Voithofer (2/7/9), Julia Haussteiner (0/3/0) und JuliaStreicher (0/0/0).

BC Vienna 87 – DBK Steyr Witch Cadets 33 : 84 (8 : 23, 5 : 20, 7 : 19, 13 : 22)
Mit nur acht Spielerinnen fuhren die Cadets am folgenden Tag nach Wien und zeigten sich sofort hoch motiviert. Gegen die aggressive Defensive fanden die Wienerinnen kein wirksames Mittel, sie konnten die bestens aufgelegte und sehr energisch agierende Petra Pammer nicht in den Griff bekommen. Sie scorte im ersten Viertel 15 der 23 Punkte. Im zweiten Abschnitt machten die Hexen dann endgültig alles klar, die zweite Halbzeit war nur noch Formsache, wenngleich man den Wiener Mädchen ungebrochenes Bemühen bescheinigen muss. Die 8 Hexen waren: Petra Pammer (35 Punkte/8 Rebounds/9 Steals), Valerie Voithofer (18/6/8), Nina Schaufler (11/1/2), Hatice Talas (10/2/2), Natalie Juric (6/9/6), Stefanie Schweiger (2/8/0), Julia Haussteiner (2/0/1) und Greta Stiksel (0/2/5).

Landesmeisterschaft U14:
Basket Swans Gmunden – DBK Steyr Young Witches 27 : 48
(6 : 12, 10 : 16, 9 : 7, 2 : 13)
Bei den Young Witches sechs U12-Spielerinnen, bei den (deswegen „außer Konkurrenz“ spielenden) Swans zwei U16-Spielerinnen im Einsatz: Die körperliche Unterlegenheit war eklatant, wurde aber erstaunlich gut weggesteckt. Vor allem Greta Stiksel räumte in der Defensive kräftig auf (8 Rebounds, 11 Steals), da war es nebensächlich, dass sie ohne Punkte blieb. Für die sorgten Hatice Talas, die kaum zu halten war, und Julia Haussteiner. In ihr wächst eine hervorragende Spielmacherin heran; ganz stark auch die U12-Spielerin Gülsüm Talas, die auch körperlich mithalten konnte. Es scorten: Hatice Talas (22 Punkte), Julia Haussteiner (12), Gülsüm Talas (6), Valentina Mayrhofer (2), Nina Munk (2), Magdalena Spanring (2) und Lena Weißenbrunner (2); ferner spielten Ines Bouzammita, Lorena Puritscher, Greta Stiksel und Julia Streicher.