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3. Dezember 2013

Ereignisreiches Wochenende

Rückschlag für die Minihexen

Die Minihexen wachsen – und sie werden nicht nur größer, sondern – viel schneller – zahlreicher. Langfristig ist das von Vorteil, temporär kann es durchaus Nachteile bringen. Beim zweiten Turnier in Linz wurden mehr Neulinge eingesetzt, um ihnen Spielerfahrungen zu vermitteln. Das wirkte sich gegen die bereits wesentlich gefestigteren Knabenteams aus Linz und Laakirchen aus. Bis zum nächsten Turnier am 19. Jänner in Steyr sollte aber ungeachtet der Tatsache, dass gute Ergebnisse derzeit zweitrangig sein müssen, eine gewisse Konsolidierung eintreten.

Die Spiele in Linz:
BBC Linz Mini Devils – DBK Steyr Minihexen 44 : 10 (12:4, 16:2, 12:0, 4:4)
DBK Steyr Minihexen – Swoboda Baskets Laakirchen 9 : 68 (0:34, 0:8, 1:12, 8:14)

Damen fühlen sich verschaukelt

Unerfreulich in jeder Hinsicht verlief das Spiel der Damen in Amstetten: Unstimmigkeiten mit den Tischorganen, weil die eigenen statistischen Aufzeichnungen sich erheblich von den im offiziellen Protokoll vermerkten unterschieden, und auch mit dem Schiedsrichter (warum bei einem Landesligaspiel nur einer vom Verband nominiert wurde, ist noch zu klären), der entgegen den Bestimmungen den Einsatz einer nachträglich erschienenen und vor Spielbeginn nicht auf dem Spielblankett vermerkten Spielerin aus Amstetten zuließ, zerrten an den Nerven der ohnehin durch die lange Misserfolgsserie verunsicherten Hexen.

Sie setzten sich nach einem indiskutablen ersten Viertel, das 5:5 endete, im zweiten Abschnitt laut Spielprotokoll um 6 Punkte ab, gerieten aber bis zur Halbzeit wieder in einen 2-Punkte-Rückstand. Der konnte im dritten Abschnitt nochmals in einen 1-Punkte-Vorsprung verwandelt werden, ehe die Mannschaft endgültig die Nerven verlor und 4 Minuten vor dem Ende innerhalb von 2 Minuten 11 Punkte ohne Gegentreffer hinnehmen musste. Deutlicher kann Routinemangel nicht demonstriert werden.

Der OÖBV wurde von den Vorgängen in Kenntnis gesetzt, eine Entscheidung steht noch aus. Das Ergebnis: Amstetten Falcon Ladies – DBK Steyrer Hexen 38 : 29 (5:5, 11:9, 9:13, 13:3)

Auswahltraining in Tulln

Der privaten Initiative des ÖBV-Damenreferenten und einiger Trainer ist es zu verdanken, dass bereits jetzt an einem Nationalteam für die U16-Europameisterschaft 2015 gebastelt wird. Rund 40 Mädchen der Jahrgänge 1999 bis 2001 umfasst der vorläufige Kader, der alle 1 bis 2 Monate zu einem Kurzlehrgang zusammenkommt. In Tulln wurden am vergangenen Wochenende 5 Trainingseinheiten absolviert. Von den Steyrer Hexen waren dabei: Julia Munk, Petra Pammer, Catalina Pasa, Stefanie Schweiger und Marlene Sperrer. Der nächste Lehrgang wird in der ersten Jännerwoche stattfinden.