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9. Februar 2014

Ersatzgeschwächte Basketballerinnen mit verschiedenem Erfolg

Auch im 10. Spiel der Meisterschaft kassierten die Damen eine deutliche Niederlage, die jedoch zu vermeiden gewesen wäre. Sie mussten allerdings aufgrund von Erkrankungen und beruflichen Verhinderungen ersatzgeschwächt und nur mit 8 Spielerinnen die Reise an den Attersee antreten.

SK Kammer Ladies – DBK Steyrer Hexen 66 : 42 (11 : 12, 26 : 8, 20 : 4, 9 : 18)

Im ersten Viertel beherrschten die Hexen überraschend die Szene, vergaben aber mindestens 5 todsichere Chancen und mussten froh sein, mit einem Punkt Vorsprung in den zweiten Abschnitt zu gehen. Da zeigte sich wieder die fehlende Routine, als die Ladies aus Kammer überfallsartig mit einer Pressingverteidigung begannen. Innerhalb einer einzigen Minute stellten sie von 18:18 auf 25:18, ehe eine Auszeit zur Beruhigung möglich war. Da in der Folge aber 9 Freiwürfe vergeben wurden, Zebenholzer wegen erheblicher Foulprobleme vom Feld geholt werden musste und die Hektik nicht wegzubringen war, erreichte der Rückstand zur Halbzeit bereits ein bedenkliches Ausmaß. Der dritte Abschnitt stand schließlich vollends im Zeichen von Panik und Hektik. Er geriet zur Katastrophe (4:20 in 10 Minuten, dazu Zebenholzer und Schönleitner mit je 5 Fouls out) und erst im Schlussviertel erfingen sich die Steyrerinnen mit der „Notbesetzung“ Babic-Bilic-Schibani-Öhlinger-Schnetzinger wieder, gewannen diesen Abschnitt sogar klar. Bilic (16), Babic (12), Zebenholzer (6), Schönleitner (6) und Schibani scorten für die Hexen.

Die U14-Mannschaft hatte in Gmunden ebenfalls nur 8 Spielerinnen zur Verfügung. Von der Start-Fünf fehlten Pammer, Schwaiger, Schweiger (alle auf Schikurs) und Pasa (noch verletzt).

Allianz Swans Gmunden – DBK Steyr Young Witches 28 : 58 (6 : 10, 8 : 17, 7 : 19, 7: 12)

Trotz der Schwächung beherrschten die Junghexen den Gegner jederzeit klar, weil sich die Ersatzkräfte nahtlos ins Mannschaftsgefüge fügten. Überragend: Julia Munk, die auf 40 Punkte kam, und die Neulinge Lea Krempl (2 Punkte) und Valerie Voithofer (4) als unüberwindliche Defensivkräfte. Nina (8) und Michelle Schaufler (2) sowie Natalie Juric (2) ergänzten das Trio hervorragend und auch die U12-Spielerinnen Greta Stiksel und Julia Streicher kamen gut zur Geltung.