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7. Mai 2016

Für die Witch Cadets ist die Österreichische Meisterschaft zu Ende

Nach der ebenso deutlichen wie unnötigen 20-Punkte-Niederlage im Heimspiel konnten ohnehin nur hemmungslose Optimisten noch auf eine Qualifikation für das Semifinale, zu der im Rückspiel in Gratkorn ein Sieg mit mindestens 21 Punkten Differenz nötig gewesen wäre, hoffen. Es zeigte sich abermals, dass die Cadets zwar durchaus auf Augenhöhe mit den Semifinalisten spielen können, ihnen aber die Konstanz fehlt. Starken Spielphasen folgten unweigerlich wieder unverständliche Aussetzer, mühsam aufgebaute Punkteguthaben wurden schnell durch Konzentrationsfehler wieder verschenkt, bedenkliche Rückstände wurden wieder wettgemacht und postwendend wieder eingehandelt.
Die Cadets konnten sich zunächst auf 12:7 absetzen, fielen dann aber deutlich zurück und lagen mit 16:21 zurück, ehe sie wieder den Rhythmus fanden und den Ausgleich schafften. Es folgte prompt der nächste Rückschlag: 21:29. Der freie Fall konnte gebremst werden, bis 28:37 ging es ausgeglichen weiter. Dann folgte die wahrscheinlich entscheidende Phase, in der die Junghexen völlig von der Rolle waren und sich schließlich einem 13-Punkte-Rückstand gegenüber sahen. Bis auf 4 Punkte kämpften sie sich dann noch heran, mehr war nicht mehr möglich.

ATUS Gratkorn – DBK Steyr Cadets 54 : 50 (9 : 12, 14 : 9, 18 : 13, 13 : 16)
Es spielten: Petra Pammer (17 Punkte, 2 Assists, 7 Rebounds, 3 Steals), Julia Munk (16 Punkte, 2 Assists, 3 Rebounds, 4 Steals), Stefanie Schweiger (8 Punkte, 4 Rebounds, 2 Steals), Valerie Voithofer (7 Punkte, 3 Assists, 6 Rebounds, 6 Steals), Hatice Talas (2 Punkte), Lea Krempl (10 Rebounds, 1 Assist, 7 Steals), Greta Stiksel (4 Rebounds), Nina Schaufler (1 Steal), Julia Haussteiner und Julia Streicher.

Die Witch Cadets könen sich nun voll auf das Landesfinale gegen BBC ASKÖ Linz konzentrieren, das am 26. Mai in Steyr im Rahmen des „Final Day“ – alle Finalspiele um die Landesmeisterschaft an einem Tag in der Steyrer Sporthalle – stattfindet.