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14. Juni 2016

Platz 2 beim Minicup in Wien, dennoch sind die Minihexen von Wien enttäuscht

Es gibt keine offizielle Österreichische Meisterschaft der Altersklasse U12. Aber beim jährlich in Wien ausgetragenen Mini-Cup treffen traditionsgemäß die stärksten Teams Österreichs aufeinander. Die Minihexen kamen diesmal auf Rang 2, was eigentlich ein Grund zur Freude wäre, wenn nicht ausgerechnet das Finale nur wenig Ähnlichkeit mit einem Basketballspiel gehabt hätte. Ellbogenchecks, Tritte auf gestürzte Spielerinnen etc. haben in diesem Sport nichts verloren. Die Mädchen von WAT 3 waren sichtlich aufgeputscht, die sehr jungen und unerfahrenen Schiedsrichter völlig überfordert. Warum ausgerechnet beim Finale 2 „Lehrlinge“ eingesetzt wurden, während in den vorangegangenen Spielen wenigstens ein/e routinierte/r Schiedsrichter/in vorhanden war, bleibt ein Geheimnis des Veranstalters. Die Besetzung spielte jedenfalls den beinhart zu Werke gehenden Wiener Mädchen, die in der Vorrunde unter regulären Bedingungen noch chancenlos gewesen waren, in die Hände. Die Minihexen waren völlig konsterniert, unsicher und ängstlich. Dass sie trotzdem nur knapp verloren, zeigt ihre Klasse. Es ist schade um die sonst gut organisierte Veranstaltung, aber eine künftige Teilnahme unter diesen Bedingungen ist absolut abzulehnen. Wir sind froh, dass es bei einigen doch eher harmlosen Blessuren und vielen blauen Flecken blieb.
In der Vorrunde trafen die Minihexen zunächst auf den Nachwuchs des österreichischen Meisters SVS Post Flying Foxes. Sie gewannen das einseitige Spiel klar mit 48 : 4 (12 : 0, 11 2, 15 : 0, 10 2) und mussten gleich anschließend gegen WAT 3 Capricorns antreten. Auch diese wesentlich schwerere Aufgabe wurde mit 39 : 29 (15 : 6, 6 : 10, 11 : 8, 7 : 5) sicher bewältigt, obwohl wir 12 und der Gegner nur 8 Spielerinnen zum Einsatz brachten. Damit war der Gruppensieg und die Qualifikation für das am nächsten Tag stattfindende Semifinale sichergestellt. Da erwartete uns UBI Graz – auch dieses Spiel brachte mit 55 : 16 (8 : 5, 14 : 4, 21 : 5, 12 : 2) einen klaren Sieg. Das Finale bescherte uns dann nochmals die Capricorns von WAT 3, die sich als Gruppenzweite im Semifinale gegen Union Döbling durchgesetzt hatten. Eine 4-Punkte-Führung konnte in der von Ringkämpfen und Fußtritten geprägten Partie nicht lang gehalten werden, die Minihexen liefen ständig einem knappen Rückstand nach und verloren schließlich mit 18 : 23 (8 : 10, 5 : 6, 2 : 2, 3 : 5).

Vorrunde A: UBI Graz – Team Wien 33 : 22,  Union Döbling – UBI Graz 33 : 27,  Union Döbling – Team Wien 26 : 16
Vorrunde B: DBK Steyr Minihexen – SVS Post Flying Foxes 48 : 4, DBK Steyr Minihexen – WAT 3 Capricorns 39 : 29, WAT 3 Capricorns – SVS Post Plying Foxes 38 : 19
Semifinale: DBK Steyr Minihexen – UBI Graz 55 : 16 , WAT 3 Capricorns – Union Döbling 30 : 24
Spiel um Rang 5: Team Wien – SVS Post Flying Foxes 29 : 16
Spiel um Rang 3: Union Döbling – UBI Graz 28 : 17

Finale: DBK Steyr Minihexen – WAT 3 Capricorns 18 : 23

Endstand:
1. WAT 3 Capricorns
2. DBK Steyr Minihexen
3. Union Döbling
4. UBI Graz
5. Team Wien
6. SVS Post Flying Foxes

Folgende 12 Mädchen waren in den 4 Spielen im Einsatz (Punkte in Klammer): Magdalena Spanring (40), Valentina Mayrhofer (30), Nina Munk (28), Gülsüm Talas (21), Amila Alisic (9), Lorena Puritscher (9), Teresa Hasenauer (7), Anesa Alisic (6), Tabea Puritscher (4), Katarina Bozic (2), Ajla Poljo (2), Kristina Trauner (2).