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4. Mai 2014

Staatsmeisterschafts-Bronze für die Young Witches

Das „Final Four“ der Österreichischen Meisterschaft U14 weiblich fand in der Steyrer Stadthalle statt. Es brachte durchwegs spannende und meist bis in die Endphase spannende Spiele. Als Sieger kam ATUS Gratkorn über die Ziellinie und verteidigte damit den im Vorjahr errungenen Titel. Die Steyrer Young Witches mussten durch den verletzungsbedingten Ausfall von Highscorerin Petra Pammer gehandicapt in die Spiele gehen, hielten sich aber recht gut und wurden mit der Bronzemedaille belohnt. In voller Besetzung wäre wohl mehr drinnen gewesen – schade, aber dem Lernprozess taten die Spiele auch so gut.

Semifinale:

DBK Steyr Young Witches – ATUS Gratkorn 56 : 78 (13 : 16, 12 : 20, 12 : 16, 19 : 26)

Die Unsicherheit war deutlich zu sehen und leider auch nicht wegzubringen. Die Brechstange war gegen den körperlich überlegenen Gegner, der sich auf 3 ausgezeichnete Spielerinnen stützen konnte, das denkbar am wenigsten geeignete Instrument. Die Niederlage fiel trotzdem unnötig hoch aus.

Union Döbling – BC Vienna 87 58 : 54 (16 : 14, 19 : 12, 10 : 10, 13 : 18)

Döbling schien einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern, kam aber in der Schlussphase gegen die unermüdlich kämpfenden Vienna-Mädchen noch gewaltig ins Schwitzen.

Spiel um Platz 3:

DBK Steyr Young Witches – BC Vienna 87 59 : 46 (16 : 8, 18 : 12, 13 : 13, 12 : 13)

Julia Munk sorgte gleich zu Beginn mit 13 Punkten in Serie für einen beruhigenden 11-Punkte-Vorsprung und war auch in weiterer Folge kaum zu halten: Am Ende hatte sie 44 Punkte auf ihrem Konto. Ihre Mitspielerinnen unterstützen sie allerdings hervorragend, sodass Vienna nur selten zu einem halbwegs freien Wurf kam. Der Vorsprung aus der Startphase konnte bis zum Ende recht gut verwaltet werden.

DBK-Vie 1

DBK - Vie 3

Finale:

ATUS Gratkorn – Union Döbling 61 : 58 ( 15 : 12, 14 : 14, 18 : 13, 14 : 19)

Gratkorn hatte meist ein leichtes Übergewicht und siegte letzten Endes verdient, wenngleich der Erfolg an einem seidenen Faden hing. Döbling holte nämlich im Schlussviertel nach einem deutlichen Rückstand gewaltig auf, schaffte sogar den Ausgleich. Ein Konzentrationsfehler beim Stand von 59:58 30 Sekunden vor dem Ende besiegelte dann aber die Niederlage.