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28. November 2016

Wenn da die Nerven nicht wären…

Unsere Teams haben ausnahmslos große Fortschritte gemacht – das steht außer Zweifel. Bis auf einen nicht unwichtigen Bereich: Das Nervenkorsett ist nach wie vor schwach. Das kostete die Hexen in Wien einen trotz widrigster Umstände durchaus möglichen Erfolg und machte das Spiel der Young Witches in Steyr eine Halbzeit lang unnötig spannend.

ÖMS WU19:
Basket Flames Union Wien – DBK Steyrer Hexen 66 : 47
(18 : 16, 20 : 15, 8 : 6, 20 : 10)

Das U19-Team musste geschwächt nach Wien fahren: Neben den ohnehin schon geraume Zeit fehlenden Verletzten Petra Pammer und Natalie Juric war diesmal auch noch Spielmacherin Julia Munk nicht dabei, Larissa Schwaiger war sichtlich nicht ganz gesund und konnte nur kurz eingesetzt werden und Marlene Sperrer musste in der Halbzeit wegen einer Schulveranstaltung abreisen. Das war gegen die extrem großen Spielerinnen der Flames zu viel der Vorgaben. Die Hexen kämpften zwar vorbildlich und zeigten auch einige exzellente Spielzüge, steckten auch den ermüdenden Kampf gegen die körperliche Übermacht unter dem Korb einigermaßen gut weg, beraubten sich aber durch das „Auspacken der Brechstange“ angesichts des knappen Rückstandes gegen Spielende selbst aller Möglichkeiten, den knappen 3-Punkte-Rückstand noch aufzuholen. Dass die Niederlage dann sogar noch deutlich ausfiel, war unnötig und selbst verschuldet. Der Lernprozess ist eben nicht immer angenehm, aber der Erfolg wird kommen.
DBK Steyrer Hexen: Marlene Sperrer (11 Punkte), Valerie Voithofer (11), Stefanie Schweiger (10), Nina Schaufler (5), Hatice Talas (4), Lea Krempl (2), Larissa Schwaiger (2), Greta Stiksel (2), Lisa Öhlinger, Sophie Schnetzinger.

Regionalliga WU14:
DBK Steyr Young Witches – WAT 3 Capricorns 55 : 38
(10 : 11, 7 : 11, 30 : 11, 8 : 5)

Abermals spielten die Nerven nicht mit: 26 von 34 Würfen verfehlten in der ersten Halbzeit das Ziel, 15 Bälle wurden leichtsinnig durch Fehlpasses und Fangfehler verloren, von Ballkontrolle konnte keine Rede sein, noch dazu wurden 9 leichte Treffer des Gegners durch Unachtsamkeit zugelassen. Die Wiener Mädchen lagen daher zur Halbzeit knapp voran. Was in den Junghexen wirklich steckt, war dann im dritten Viertel zu sehen, als sie die Steinböcke förmlich überrollten. Da stieg die Trefferquote plötzlich von bis dahin 24% auf 50%… Es wird nötig sein, die Nerven- und Konzentrationsschwäche schleunigst zu beseitigen und im Übrigen den bisher erfolgreichen Weg weiterzugehen.
DBK Steyr Young Witches: Valentina Mayrhofer (14 Punkte), Julia Haussteiner (10), Magdalena Spanring (10), Anesa Alisic (6), Gülsüm Talas (6), Alina Schmidinger (4), Amila Alisic (2), Lorena Puritscher (2), Borbala Gritsch (1), Roberta Celic, Teresa Hasenauer, Julia Streicher.