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10. April 2016

Witch Cadets diesmal extrem schwach

Das letzte Spiel vor den Play Offs war enttäuschend. Die U16-Mädchen traten – wieder einmal – nicht als Team auf, agierten in der Defensive recht zusammenhanglos und ließen bei ihren Angriffen geordnete Bewegung ohne Ball ebenso vermissen wie die Wurfsicherheit. Die logische Folge: Eine deutliche, wenn auch angesichts der Tabellensituation relativ bedeutungslose Niederlage. Rang 2 in der Conference, der einen „leichten“ Gegner im Viertelfinale beschert hätte, war ohnehin schon aufgrund der Umfaller im März verschenkt worden. Vermutlich geht es nun im Viertelfinale nochmals gegen Gratkorn (Hin- und Rückspiel)

DBK Steyr Witch Cadets – ATUS Gratkorn Scorpions 58 : 80 (11 : 19, 15 : 22, 21 : 15, 11 : 24)

Den ersten Ansturm der Gäste konnten die Cadets noch abfangen: Sie gingen nach einem 2:8-Rückstand nach 7 Minuten mit 9:8 in Führung. Dann funktionierte allerdings zeitweise gar nichts mehr und zur Halbzeit stand ein mehr als bedenklicher 15-Punkte-Rückstand zu Buche. Der wuchs gar auf 18 an, ehe plötzlich die scheinbar leblose Mannschaft zum Leben erwachte und mit einem 11:0-Run innerhalb von 3 Minuten wieder in Schlagdistanz kam. Gratkorn wirkte kurz angeschlagen, erholte sich aber schnell und hielt den 7-Punkte-Polster bis zur 34. Minute. Da war bei den Cadets offenbar die Luft draußen, der Rest für die körperlich stark überlegenen Mädchen aus der Steiermark eine immer leichter werdende Übung. Die Niederlage war auch in dieser Höhe letztendlich absolut verdient.
Für die Witch Cadets spielten (Punkte / Assists / Rebounds / Steals): Petra Pammer (22 / 1 / 6 / 2), Julia Munk (12 / 2 / 4 / 5), Hatice Talas (9 / 0 / 2 / 1), Valerie Voithofer (5 / 2 / 2 / 8), Natalie Juric (4 / 1 / 1 / 1), Lea Krempl (2 / 0 / 1 / 3), Nina Schaufler (2 / 0 / 2 / 1), Stefanie Schweiger (2 / 1 / 3 / 1), Greta Stiksel (0 / 0 / 2 / 1). Nicht eingesetzt Julia Haussteiner, Katharina Langensteiner.

Starker Auftritt der Minihexen

Die Teilnahme am Osterturnier hat sich für die Minihexen gelohnt: Sie haben sich gegenüber den letzten Turnieren der Landesmeisterschaft merklich gesteigert. Die Garnitur der 7 schon im Vorjahr aktiv gewesenen „Routiniers“ ist allen Gegnern deutlich überlegen und führt die Neulinge recht gut, sodass auch diese von Spiel zu Spiel immer besser zur Geltung kommen. Coach Brigitte Bröderbauer musste von 17 anwesenden Mädchen, die natürlich alle spielen wollten und auch sollten, für jedes Spiel 12 auswählen und konnte sich einige Experimente erlauben, ohne das finale Erfolgserlebnis zu gefährden.
OÖ. Landesmeisterschaft, Turnier in Steyr:
DBK Steyr Minihexen – UBBC Lons Enns 58 : 15
(8 : 4, 8 : 9, 26 : 0, 16 : 2)
Nur im dritten Viertel spielten die Minihexen mit 5 Mädchen der Stamm-Garnitur, alle 12 Spielerinnen kamen zum Einsatz.
DBK Steyr Minihexen – VKL Vikings Basketball 43 : 10 (16 : 0, 17 : 2, 2 : 6, 8 : 2)
Diesmal wurde die erste Spielhälfte mit stärker besetzten Garnituren absolviert, im dritten Viertel spielten ausschließlich die Jüngsten.
Insgesamt kamen zum Einsatz: Amila Alisic, Anesa Alisic, Sudem Arslan, Katarina Bozic, Marija Bozickovic, Teresa Hasenauer, Celina Kroiß, Valentina Mayrhofer, Nina Munk, Ajla Poljo, Lorena Puritscher, Tabea Puritscher, Alina Schmidinger, Magdalena Spanring, Gülsüm Talas, Irem Torun, Kristina Trauner.