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15. März 2016

Witch Cadets in der Krise

Weit unter ihrem Wert präsentierten sich die Witch Cadets am Wochenende, verloren beide ÖMS-Spiele und müssen nun vermutlich im Viertelfinale mit den stärksten Gegnern rechnen. Sowohl das Spiel gegen die Timberwolves als auch jenes gegen Linz hätten gewonnen werden können.
Gegen die Wienerinnen klappte überhaupt nichts, das Team präsentierte sich nicht als solches und wurde für die fehlende Harmonie und für die inferiore Wurfleistung empfindlich bestraft. Es bestand mit dieser Leistung nie eine Chance, die solide spielende Wiener Mannschaft zu gefährden:
DBK Steyr Cadets – Vienna DC Timberwolves 42 : 53 (13:21, 7 : 10, 5 : 8, 17 : 14).

Tags darauf folgte das Lokalderby gegen Linz.
Die Cadets zeigten sich zwar verbessert und wesentlich geschlossener, litten aber sichtlich unter der am Vortag eingehandelten Unsicherheit bei den Würfen. Spielerische Vorteile waren klar zu erkennen, wurden aber zu selten in Zählbares umgemünzt. Dass man ¾ des Spieles immer voran lag, hatte keine Bedeutung, weil sich die Mannschaft immer im entscheidenden Moment durch Konzentrationsschwächen wieder selbst einbremste. Am Ende fehlte dann sichtlich die Kraft, außerdem erwies sich – keineswegs überraschend – der Versuch, sozusagen mit der Brechstange eine Entscheidung herbeizuführen, als ungeeignet und führte zu einer zwar immer noch knappen, aber insgesamt völlig unnötigen Niederlage:
DBK Steyr Cadets – BBC ASKÖ Linz 49 : 58 (16 : 14, 14 : 13, 8 : 9, 11 : 22).


Erfolgreicher waren die Minihexen: Sie siegten in beiden Spielen beim Meisterschafts-Turnier in Enns unangefochten:
Union Enns Lions – DBK Steyr Minihexen 24 : 43 (2 : 12, 2 : 11, 8 : 14, 12 : 6)
DBK Steyr Minihexen – BBU Salzburg 47 : 9 (12 : 1, 21 : 0, 6 : 2, 8 : 6)
Insgesamt 15 Mädchen waren bei den beiden Spielen im Einsatz.