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18. April 2014

Young Witches: Nach dem Osterturnier sieglos, aber erfahrener

Leider nur mit 8 Spielerinnen konnten die Young Witches zum Osterturnier nach Wien fahren. Das Kontingent schrumpfte nach 2 Spielen sogar auf 7, da ein Mädchen erkrankte. Die Rumpfmann-schaft machte das Beste aus der unangenehmen Situation, kämpfte unverdrossen und zeigte sich mit 3 der 4 wirklich starken Gegner absolut auf Augenhöhe. Dass sie trotzdem mit 4 Niederlagen heimfuhr, ist zum größten Teil der geringen Wechselmöglichkeit zuzuschreiben. Die gesammelte Spielerfahrung ist aber unbezahlbar, was auch die Mädchen registrierten. Die gute Stimmung war daher trotz der zahlenmäßig schlechten Bilanz ungebrochen gut.

BC Cussignacco Udine (ITA) – DBK Steyr Young Witches 35 : 32 (8 : 10, 9 : 4, 12 : 12, 6 : 6)

In einem Spiel zweier völlig gleichwertiger Mannschaften entschieden letztendlich 3 schwache Minuten nach einem notwendigen Spielerwechsel im zweiten Abschnitt. Beide Teams stützten sich auf eine starke Defensive. Es spielten Julia Munk (20 Punkte), Catalina Pasa (4),Larissa Schwaiger (2), Stefanie Schweiger (2), Nina Schaufler (2), Michelle Schaufler (2), Valerie Voithofer und Lea Krempl.

BC Sirius Targu Mures (ROM) – DBK Steyr Young Witches 38 : 37 (10 : 5, 7 : 10, 10 : 11, 11 : 11)

Die Junghexen ließen sich vom unglaublich aggressiven Pressing zunächst überraschen, kamen dann aber schnell zurück und lieferten den Rumäninnen bis zuletzt einen erbitterten Kampf, der ausgesprochen unglücklich endete: In den Schlusssekunden wollte der Ball bei 4 fast unmittelbar aufeinander folgenden Freiwürfen einfach nicht in den Korb, beide Siegchancen wurden leider vergeben. Es spielten Julia Munk (14 Punkte), Catalina Pasa (11), Nina Schaufler (6), Larissa Schwaiger (2), Stefanie Schweiger (2), Michelle Schaufler (2), Valerie Voithofer und Lea Krempl.

BB Belfius Namur Capitale (BEL) – DBK Steyr Young Witches 50 : 27 (18 : 3, 15 : 8, 13 : 7, 4 : 9)

Aggressiv in der Defensive mit ständigem Pressing, kombinations- und treffsicher im Angriff – dieses Team wäre von den Junghexen wohl auch in Bestbesetzung kaum zu schlagen gewesen. Immerhin gelang im Lauf des Spiels eine sichtbare Anpassung, die Belgierinnen konnten es sich nicht leisten, ihre Wechselspielerinnen allzu lange einzusetzen. Im vierten Abschnitt versuchten sie es längere Zeit, um die Bestbesetzung für die nächsten Begegnungen zu schonen – das Ergebnis dieses Viertels spricht für sich. Es spielten Julia Munk (19 Punkte), Larissa Schwaiger (4), Catalina Pasa (4), Nina Schaufler, Stefanie Schweiger, Michelle Schaufler und Valerie Voithofer. Lea Krempl war erkrankt und konnte nicht spielen.

NMKY Helsinki (FIN) – DBK Steyr Young Witches 38 : 22 (10 : 7, 2 : 7, 8 : 8, 18 : 0)

Die nach den bis dahin erzielten Ergebnissen klar favorisierten Finninen hatten schwer zu kämpfen und kamen erst im letzten Viertel zum Erfolg, als den durch einige recht zweifelhafte Entscheidungen mit Foulproblemen behafteten Young Witches sichtlich die Kraft ausging, was sich in einigen technischen Fehlern und vor allem bei der Wurfsicherheit auswirkte. Sie führten zum Beginn des Schlussabschnitts sogar noch knapp (20:22), brachen dann aber vollkommen ein. Es spielten Julia Munk (17), Nina Schaufler (3), Michelle Schaufler (2), Larissa Schwaiger, Catalina Pasa, Stefanie Schweiger und Valerie Voithofer.