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4. April 2016

(Zu) spätes Lebenszeichen der Witch Cadets?

Das Rennen um die Spitzenplätze der Conference, die für das Viertelfinale leichtere Gegner garantieren, ist zu 99% gelaufen. Zum Teil unglücklich durch krankheitsbedingte Schwächung, aber auch aus eigener Schuld haben die Witch Cadets den fast sicher scheinenden zweiten Platz noch verloren. Möglicherweise ist der Wegfall der nervlichen Belastung der Grund, warum sie nun wieder Anschluss an alte Stärke zu finden scheinen. Jedenfalls waren im Spiel gegen die – allerdings ersatzgeschwächten – Basket Flames wieder die zuletzt teilweise vermissten Tugenden Tempo, Kampfgeist und Teamwork zu sehen. Nächste Woche gegen Gratkorn wird man sehen, ob die Steigerung Bestand hat.

Basket Flames Union Wien – DBK Steyr Witch Cadets 31 : 119 (7:32, 13:30, 9:24, 2:33)

Der Auftakt war noch von Unsicherheit geprägt, die ersten Würfe lagen daneben. Die spielerische Überlegenheit war aber so deutlich, dass sich das bald änderte. Die aggressive Defensive ermöglichte schnelle Gegenangriffe und leichte Körbe, auch das Passspiel klappte recht gut. Coach Shamsou konnte bald die sonst doch ärger strapazierten Spielträgerinnen schonen, der Vorsprung wuchs trotzdem kontinuierlich. Gegen Spielende erlahmten dann zusätzlich die Kräfte der Flames sichtlich.
Bis auf Greta Stiksel und Natalie Juric scorten alle Junghexen zweistellig, sie zeigten sich lauf- und kampffreudig und das Teamwork funktionierte ausgezeichnet. Man darf gespannt sein, ob sich die Mannschaft im Viertelfinale noch weiter steigern und die wenigen diesmal sichtbaren Unsicherheiten ablegen kann – da wäre ihr nämlich gegen jeden Gegner ein Sieg zuzutrauen.
Punkte: Petra Pammer (24), Julia Munk (21), Hatice Talas (17), Stefanie Schweiger (16), Lea Krempl (12), Nina Schaufler (12), Valerie Voithofer (10), Natalie Juric (7).