ASKÖ DONAU Versicherung DBK Steyrer Witch Cadets unterliegen der BBU Salzburg deutlicher als erhofft
Steyr, 09. Februar 2025 – In der Stadthalle Steyr-Tabor trafen die wU16-Teams der ASKÖ DONAU Versicherung DBK Steyrer Witch Cadets und der BBU Salzburg aufeinander. Die Gastgeberinnen mussten sich gegen die starken Salzburgerinnen mit 27:81 geschlagen geben.
Bereits im ersten Viertel zeigte sich die Dominanz der Gäste, die mit präziserem Passspiel, hoher Geschwindigkeit und konsequenter Verteidigung die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Besonders die Pointguard-Spielerin der Salzburgerinnen konnte über das gesamte Spiel hinweg nur schwer kontrolliert werden. Während die Witch Cadets nervös in die Partie starteten und mit vielen Eigenfehlern zu kämpfen hatten, überzeugte die BBU Salzburg mit schnellem und treffsicherem Abschlussverhalten. Zudem musste eine der effektivsten Spielerinnen der Gastgeberinnen früh mit drei Fouls belastet vom Feld genommen werden. So stand es nach den ersten zehn Minuten bereits 7:21.
Auch im zweiten Viertel fanden die Steyrerinnen kaum Mittel, das Spiel offen zu gestalten. Wenig Ideen im eigenen Offensivspiel und zu viele Ballverluste führten zu einem deutlichen Halbzeitstand von 13:38.
Nach der Pause blieb das Bild unverändert, obwohl der Coach unterschiedliche Spielvarianten anordnete und Spielerinnen kontinuierlich aus- und einwechselte. Die Gäste bauten ihren Vorsprung weiter aus, während die Steyrerinnen Schwierigkeiten hatten, im Angriff Akzente zu setzen. Auch defensiv wirkten sie oft unorganisiert, was den Salzburgerinnen immer wieder einfache Punkte unter dem Korb ermöglichte. Mit 19:57 ging es ins Schlussviertel.
Trotz des hohen Rückstands bewiesen die Witch Cadets Kämpferherz und gaben bis zur Schlusssirene ihr Bestes. Erfreulich war, dass die jungen Spielerinnen Mut zeigten und im Angriff ihr Können unter Beweis stellten. Doch gegen die treffsicheren Salzburgerinnen war an diesem Tag kein Herankommen. Der Endstand von 27:81 spiegelt den klaren Klassenunterschied wider.
Trotz der Niederlage zeigten die jungen Steyrerinnen Moral und Teamgeist – eine Eigenschaft, die für das Retour-Spiel Mut macht und auf eine deutliche Gegenwehr hoffen lässt.